Für mein Empfinden ist Holz ein viel schwierigerer Werkstoff, als Stahl, Beton oder irgendein Kunststoff. Ich gehe lange Zeit in mich um zu fühlen, was in diesem Stamm, Balken oder Brett steckt - was heraus zu arbeiten ist.

"Cheese waiting at the Station", Altes Stellwerk, Bargteheide (Beton, Stahl)
kleines Bild: Skulptur während der Produktion, noch in der Form

 

 

 

v.o.n.u: Holzmöbel aus Pitch-Pine; Sockel für Skulptur für Prebena, Ahrensburg; Eule (im Privatbesitz von M. Scherzler; Arbeitsschritt beim Bau eines Nierentisches
 
 

Es kann schon mal vorkommen, dass eine Skulptur sich wieder versteckt, okkult wird oder ich den Blick für eine Form verliere - dann muss es halt warten, bis ich wieder sensibel genug bin, um die Figur zu erfühlen. Bei Susannah zum Beispiel dauerte das knapp 3 Jahre. Dafür erlangte sie schon während der Rohphase eine gewisse Berühmtheit bei der Niederdeutschen Theatergruppe als EVA im Stück "Hans Brüggemann" (Schnitzmeister, u.a. Bordeshomer Altar, 1521).

Die Arbeitsschritte bei solch einem Objekt sind meisst die folgenden: Freischneiden mit Kettensäge oder anderem grobem Gerät - mit Hohlmeissel und Holzhammer die Form verfeinern - mit Stechbeitel und Schnitzmessern die Konturen herausschneiden.

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"Susannah auf dem Weg zum Bade" - noch nichts ahnend, hehe... Steht zum Verkauf

 
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