Schon mal Kunst gemacht? Ich noch nicht. Andere sagen hingegen "ja".

Was ist denn das, diese Kunst, werden sich die meisten fragen. Ich definiere es so: Es ist das gehetzt sein, das fühlen, die Sucht nach dem Schaffen, der Schmerz und die Leidenschaft, Streit, Angst und Trauer… es ist Blut und Schweiß und Tränen, die Verbrennungen und die verblitzten Augen - daraus entsteht Kunst - und zwar die beste. Auch in meinen Werken spiegelt sich all das wieder, was ich im Moment der Idee fühle und während der Umsetzung erlebe. Aber wer will das verstehen? Wem billige ich zu, dass er meine Kunst interpretieren kann? Annähern - ja. Ich finde, dass selbst die größten Kunstkenner emotionale Hornochsen sind, wenn es um die Bewertung der Werke eines Künstlers geht. Zeige mir einen Künstler, der kein Opportunist ist. Denn Kunst ist Ausdruck von Not, Wein, Drogen und Seelenschmerz - nicht von Armani. 

Sören Clausen, geb. 31.08.1970 als 4. Kind von Gesa und Ludwig Clausen

"Meine größte Strafe war es nicht in die Werkstatt zu dürfen..."

Normaler schulischer Werdegang, 1. - 4. Klasse auf der Emil Nolde Schule, ab 1981 auf dem Kreisgymnasium I in Bargteheide. 1991 rausgeflogen... Während der Schulzeit schon erste Ausflüge in die Kunst - Skulpturen, Zeichnungen, Malerei, Objekte aus diversen Materialien. Airbrusharbeiten vornehmlich auf Vespas.

Dann: diverse Jobs, u.a. OTTO-Versand, Nachtschicht - Buchbinderei Schacht, Ahrensburg. Andauernder Versuch irgendwie an ein Architektur-Studium zu kommen.

1993 - 94: Zivildienst in der Behindertenwohnstätte Ahrensburg, derweil Jobs bei Fa. Sambraus u.a.

1994-96: Selbstständiger Industriemonteur

1996 - 97: Studium Ingenieurwesen FH Lübeck, mit Ambitionen zu Architektur zu wechseln.

1997 - 2000: Studium Kommunikationsdesign an der Kunstschule Wandsbek. Danke, Helge - Du hast es immer gewusst.

2000 - 2006: Freiberufler, hpts. für Fa. Adverb und eigene Kunden. Planung von Kunst am Bau und Entwurf und Bau von Möbel-Unikaten.

2006 - 2010: Angestellter im Marketing bei PROKON Capital, Itzehoe. Nach einem Streit mit dem Chef durfte ich gehen. Danke für den fairen Abgang ('n bisl was Gutes muss ich ja sagen)

2010 - heute: Inhaber eines kleinen Werbe-Agentur-Netzwerkes - Blackdog-Werbung Bargteheide • Nebenher diverse Rollen als Kleindarsteller • Musiker • Gestalter • Obsessiver • Freund

Was ich so in den Medien hinterlassen habe, könnt ihr euch in den Presseauszügen ansehen.

 
 
 


Ich bin kein Mensch, der sich gerne auf Vernissagen herumtreibt und mir die geschwollenen Ausführungen über Kunst anderer anhört. Ich halte das für vermeidbar - auch im Hinblick auf die Ideen für meine Objekte, die ich nicht von anderen Eindrücken verwässert haben will.

Ich sage immer: entweder man mag das, was jemand macht oder eben nicht. Mit beiden Seiten habe ich kein Problem. Aber frage Dich selbst: Warum findest Du Kunst gut, und was klassifiziert es in Deinen Augen als solche? Das liegt nicht im Ermessen eines Künstlers. Und wenn Du die Dinge gut findest, die Du hier siehst - sprich drüber und sorge dafür, dass ich weiterhin und zunehmend die Möglichkeit habe, aus verschiedenen Materialien skurille Dinge zu formen und auf diese Art und Weise zu polarisieren und zu kommunizieren..

 
Kunst-Bargteheide • Sören Clausen • Tremsbütteler Weg 46 • 22941 Bargteheide • Tel.: 0171 - 344 17 26 und 045 32 - 6046 • info@kunst-bargteheide.de • www.blackdog-werbung.de • www.sc-moebel.de